Aus aktuellem Anlass: Die neusten Updates von den "Keep Smiling Aussies" findet ihr auf Facebook. Leider fehlt mir die Zeit zusätzlich auch noch den Blog auf dem neusten Stand zu halten



welpii

Unsere Nachzucht könnt ihr in ganz Deutschland sowie Österreich, Holland, der Schweiz, Frankreich, Slovenien, Schweden, Norwegen, Finnland, Dänemark, Italien und Kanada antreffen! Ich bin stolz, dass meine Nachzucht mittlerweile so weit in der Welt verstreut lebt. :)

Vielen Dank an alle Welpenbesitzer, die unseren Babies so ein tolles Zuhause geben!

You can meet our puppies in Germany, Austria, the Neatherlands, Switzerland, France, Slovenia, Sweden, Norway, Finland, Denmark, Italy and Canada! I'm very proud that my offspring is scattered throughout the world. :)

Thank you all so much for giving our puppies such a great and loving home!


Hier geht es zu unserer Nachzucht

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  Berry Yuma


Gedanken zur Zucht mit meinen Hunden

Unser erster Wurf Australian Shepherds ist nunmehr fast 10 Jahre her. Was als ernstzunehmendes Hobby begann, hat sich zu einer echten Leidenschaft entwickelt.

Leider haben wir zu Anfang unsere Welpen recht blauäugig verkauft. Soll heißen, ohne den Hund vor unkontrollierten Zuchteinsätzen zu schützen. Kein "Not-for-Breeding", keine Co-Ownerschaft o. ä. Wir haben unseren Welpenkäufern vertraut. Damit hatte ich schon vor über 25 Jahren (Wir hatten damals eine kleiner Berner Sennenhund Zucht) gute Erfahrungen gemacht. Leider musste ich über die Jahre erfahren, dass das mit dem Vertrauen in der Aussiewelt so eine Sache ist...

So muss ich nunmehr leider feststellen, dass einige meiner Nachzuchten sich in den Welten des DHD tummeln, als Deckrüden angepriesen werden oder die Mädels eben mal einen Wurf haben müssen. Das alles ohne Absprache mit mir! Obwohl Zucht damals beim Welpenkauf ja gar kein Thema war und wenn dann natürlich nur in Absprache mit mir als Züchter.

Von den meisten Besitzern, die mit meinen Nachzuchten züchten, habe ich nicht eine(!) E-Mail bekommen! Nicht einmal(!) wurde sich bei mir persönlich erkundigt, wie ich zu einem Zuchteinsatz stehe und ob der gewählte Zuchtpartner zur Hündin/zum Rüden passen würde (Und ja, ich wage zu behaupten, dass ich, mit mehr als 10 Jahren Erfahrung mit der Rasse und meinen Linien, mit denen ich züchte, mehr weiß, als ein Zuchtneuling)! Weder wurde sich bei mir danach erkundigt, wie sich die Geschwister entwickelt haben und/oder ob die Eltern/Verwandten derweil irgendwelche züchterischen Mängel/Krankheiten hervorgebracht haben. Nicht eine(!) Mail, nicht ein(!) Telefonanruf - Verkaufsfördernd geworben wird mit meinen Hunden allerdings.

Wenn ich Glück hatte wurde ich immerhin vor vollendete Tatsachen gestellt. Aber meist passierte auch das durch Dritte oder ich habe es eben selbst herausgefunden. Manchmal glaube ich, betroffene Personen möchten all das gar nicht wissen

- Ist mein Hund tatsächlich zuchttauglich (im Hinblick auf Gesundheit, Charakter, Gebäude, Arbeitswillen etc.)?

- Sind die Geschwister meines Hundes gesund?

- Ist mein Hund der züchterisch wertvollste aus dem Wurf?

- Welche Risiken trägt mein Hund in seinem Pedigree

- Was für Mängel gibt es in der (nahen) Verwandtschaft?

...

Antworten auf diese Fragen wären so wertvoll und sind nun einmal nur bei mir selbst zu bekommen. Es wäre ein einziger Telefonanruf oder eine einzige E-Mail, denn ich bin gerne bereit ehrliche und kritische Auskunft zu all meinen Würfen und meinen Zuchttieren zu geben. Jeder, der mich kennt, weiß das. Aber vielleicht mag man gerade deswegen meinen Rat nicht hören.

Denn Fakt ist, dass ich für die wenigsten züchterischen Tätigkeiten meiner Nachzucht mein "Okay" gegeben hätte. Das haben die Besitzer, zumeist Neulinge(!) der Rasse/Zucht, ganz alleine entschieden. Leider habe ich im Nachhinein keinen Einfluss mehr darauf, noch sehe ich es als meine Pflicht an, die Menschen hinterher aufzuklären. Das habe ich zu Beginn einige Male versucht, mit dem ernüchternden Ergebnis, das "Freundschaften" zu Bruch gegangen sind oder der Kontakt ganz abgebrochen wurde.

Ich habe daraus gelernt und bei mir werden alle Welpen nur noch mit einer Zuchtsperre (Not-for-Breeding) in den Papieren abgegeben. Nach wie vor verkaufe ich gerne auch gute Welpen für die Zucht, allerdings nur mit mir als Co-Owner. Meine Kaufverträge sind überarbeitet, durch einen Anwalt geprüft worden und komplett abgesichert. Ich hätte all das gleich zu Beginn an tun sollen, aber man lernt ja bekanntlich aus Fehlern und ich muss damit leben, dass einige meiner einst so wertvollen Zuchthunde, kaum mehr wertvoll für die Rasse Australian Shepherd sind. Ich habe unheimlich viel Herzblut in meine Hunde gesteckt, habe Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt, um gutes Zuchtmaterial zu bekommen. Umso trauriger ist es für mich, dass ich mich nunmehr gezwungen sehe, mich von einigen meinen einst so wertvollen Hunden zu distanzieren.


Dottie Cherina

Gute Zucht basiert auf detailliertem Wissen über mehrere Generationen.

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